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Mittwoch, 8. Dezember 2010

EU am Scheideweg: Eurobonds

Der Staat kann sich viel weiter verschulden als alle anderen Wirtschaftsakteure. Er unterliegt keiner wirklich letztlichen wirtschaftlichen Verantwortung. Das ergibt ganz andere Möglichkeiten für die Politik, als sie alle anderen Lebewesen haben.

Ja das mag sein, aber sollte mich das interessieren?

Nicht unbedingt. Aber z.B. entweder, weil sie an Zeitgeschichte interessiert sind (Wir leben derzeit vermutlich in einer Umbruchzeit) oder wenn es für sie um ihre wirtschaftlichen Richtungsentscheidungen geht. Wenn ein Bürger z.B. noch eine Rente haben möchte, oder sich ein Sparvermögen erarbeitet hat, dessen Wert er gerne möglichst gut erhalten würde, sollte er auch auf den jeweils aktuellen staatlichen Schulden- und Misswirtschafts-Stand schauen. Und auf die Geldpolitik der staatlich monopolisierten Zentralbank.
Man kann - so weit geht die Meinungsfreiheit noch - ruhig mal darauf hinweisen, dass die heutige regierende Politik hier ein sehr gefährliches Spiel spielt. Daran (an der Struktur) ändern kann man als Individuum/Familie/Freundeskreis etc. nichts, aber man kann versuchen, Menschen, die sich auf den allumsorgenden Staat verlassen, aufzuklären. Darüber, dass Staaten auch mal zahlungsunfähig werden oder Verpflichtungen (wie versprochene Renten etc.) einfach nicht mehr einlösen. Dann können die Menschen (als Akteure, die sich in dieser Struktur bewegen müssen) auf die Situation reagieren und sich möglichst gut und ausgewogen anpassen.

Eurobonds wären politisch dafür da, die Unterschiede zwischen den einzelnen EU-Staaten hinsichtlich ihrer Spardisziplin einzuebnen. Alle in einen Topf - unabhängig vom Schuldenstand. Für Deutschland, das zwar gigantisch verschuldet ist, aber immer noch relativ viel weniger als andere EU-Länder wäre das ein Spiel ohne Gewinn. Außer man verkauft es als politischen Gewinn, die fast zahlungsunfähigen EU-Länder von unangenehmen Spar-Anstrengungen (auf Zeit) freizustellen. Diese Freistellung ist aber spätestens dann zu Ende, wenn mit Deutschland und Frankreich auch die zwei produktivsten Volkswirtschaften der Euro-Zone nicht mehr in der Lage sind, die Transferunion aufrecht zu erhalten.

Montag, 6. Dezember 2010

Wikileaks Mirrors

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Montag, 15. November 2010

Feindbilder schützen vor Erkenntnis

Das Verdammen des bösen Marktes, der die Blasen so „gnadenlos“ platzen lässt, wird von zwei Gruppen besonders intensiv betrieben:

1. Von Politikern – oft wider besseres Wissen – wird die ablenkende pauschalierende Marktschelte bewusst betrieben. Das Feindbild „Markt“ und „Spekulanten“ wird aus rationalen Gründen aufgebaut und medienwirksam gefördert, um sich nicht der eigenen Verantwortung für die Geldillusions-Krise stellen zu müssen. Das hieße nämlich in der heutigen Situation: Sparen, die Luft aus der geldpolitisch inflationierten (aufgeblähten) Geldblase nehmen (=Deflation), also die künstliche Geldmenge reduzieren und damit eine schmerzhafte Konsolidierung der Weltwirtschaft zulassen. Das wiederum würde die Macht der heute regierenden Gruppen mindestens gefährden, da damit auch viele Versprechungen, die die Politik in den letzten Jahren und Jahrzehnten (mit der Notenpresse als “Sicherheit“) gemacht hat, sich als das herausstellen, was sie sind: Noch durch niemanden erarbeitet, bisher nicht erwirtschaftet, sondern nur aus machtpolitischen Gründen gemachte Versprechungen mit gedrucktem Geld (ohne realen Gegenwert, also ohne Deckung). Daher wir die Geldmenge auch in den USA und Europa weiter ausgeweitet, statt wieder auf ein Niveau geschrumpft, das der realen Wirtschaftsleistung entsprechen würde.

2. wird der Markt oft als besonders „böse“ empfunden und verdammt von Menschen, die an den guten Staat als Institution höherer moralischer Richtigkeit glauben. Der Staatsgläubige – definiere er sich als linksliberal, Keynesianer, Sozialdemokrat, Sozialist oder wie auch immer – glaubt immer noch (trotz der Finanz- bzw. besser: offensichtlichen Geldvermehrungs-Krise) – an die Möglichkeit, dem abstractum Markt die Schuld zuzuschieben und den Staat (als Herrschaftsinstrument) und die mit dem staatlich lizenzierten fiat money subventionierten Interessenakteure aus der Verantwortung zu entlassen. „Denn der Markt sei böse und der rentseeking-Staat sei gut“. Der Staat muss doch gut sein, denn daran glaubt der gläubige Etatist doch so fest.
Bei vielen, die die geldpolitische Verantwortung der Regierungen und der im staatlichen Auftrag handelnden Zentralbanken, ignorieren, kann man also eine psychologisch erklärbare Abwehrreaktion, eine Trotzreaktion auf die in Frage gestellten Glaubenssätze und vereinfachten Weltbilder, konstatieren. Dann kann man, ungetrübt von den eigentlich möglichen Lehren der immer wiederkehrenden „Finanz“krisen, weiterhin und geistig bequem, dem „Markt“ und der (scheinbar nur bei Spekulanten und „Kapitalisten“ vorkommenden) „Gier“ die Schuld geben.

Statt Analysen werden lieber Klischees geritten und Feindbilder gepflegt. So wird es auch bald wieder heißen: Die nächste Blase wird geschaffen und sie wird, basierend auf der heute immer noch bestehenden Geldblase, noch größer als die der jetzt gerade „ausgestandenen“ Finanzkrise. Die nächste Krise kommt, ermöglicht und angefeuert durch falsche Geldpolitik und dem politischen Irrglauben an Wohlstand durch bloße (nicht mehr die reale wirtschaftliche Leistung widerspiegelnde) ungedeckte Geldvermehrung.

Bezeichnend-treffender Titel des Buches von Kenneth S. Rogoff und Carmen M. Reinhart: „Dieses Mal ist alles anders. Acht Jahrhunderte Finanzkrisen.“ Auf deutsch erschienen im: FinanzBuch Verlag, 2010.

Sonntag, 31. Oktober 2010

Skizze über eine mögliche Zukunft der EU und Europas (Szenario) anhand zweier übertrieben optimistischer Sätze von Außenminister Westerwelle

Westerwelle: "[...] Es kann keine Transfer- oder Haftungsunion geben, in der die deutschen Steuerzahler für die Schulden anderer geradestehen müssen."

Genau das ist aber jetzt beschlossen worden. Frau Merkel hat die Forderungen der EU-Megaverschuldungsstaaten und Frankreich übernommen und die EU zur Transferunion gemacht. Das ist schon in Ordnung (das heißt systemkonform) – weil es nun den nationalen Verschuldungs- und Verteilungsstaat auf die EU-Ebene ausweitet. Aber diese (in gewissem Sinne imperialistische Ausdehnung der Verschuldungsmöglichkeiten) wird die EU bzw. deren Geber- und Nehmerländer nun vermutlich etwas schneller in den Bankrott führen. Deutschland ohne Haftungsübernahme für die Pleitestaaten hätte es noch einige Jahre länger geschafft, bis auch hier die Staatsrenten und –subventionen innerhalb des eigenen Staates nicht mehr bezahlbar geworden sind/wären.

Westerwelle: "[...] Wir haben auf dem EU-Gipfel ein gutes Zwischenergebnis auf dem Weg zu wirksameren Sanktionen und der Einbeziehung privater Gläubiger erzielt."

Ja, das wäre schon fast satirisch, wenn es nicht ein staatlich-politischer Coup zur Enteignung von Investoren wäre:
Die Gläubiger, die das Geld leihen, also die den staatlichen Verteilungs- und Verschwendungskreislauf noch finanzieren, sollen jetzt „haftbar“ gemacht werden für die Schulden der Verschwendungsstaaten. Das müsste zur Folge haben, dass nur noch kurzfristige Investitionen in die Hochverschuldungsstaaten der EU - und das sind alle, nur unterschiedlichen Ausmaßes - getätigt werden, die man sofort abziehen kann, wenn der nächste Staat pleite geht.

Zusammengefasst: Die EU gibt jegliche ernsthaften und wirklich sanktionierten Euro-Stabilitätsbemühungen auf. Haushaltsdisziplin - wenigstens so relativ und schwach, wie sie in Deutschland war - sind den Verschuldungssystem-Regierungen zu anstrengend geworden. Denn die Ergebnisse der Haushaltsdisziplin, also des Sparens und des Heraushaltens des Staates aus den komplizierten Abläufen der Wirtschaft, sind unpopulär. Das gefährdet die Macht der EU-Regierungen, die auf megawohlfahrtsstaatlicher Verteilung (an wichtige Wählergruppen, an die Gewerkschaften und Branchenlobbies u.s.w.) beruht. Daher sind die letzten echten (nicht politisch einfach per Mehrheitsbeschluss zu umgehenden) Hürden für eine komplette Verschuldungspolitik beim heutigen Stand der Verschuldungskrise für die EU-Regierungen nun abgeschafft worden - oder so verändert, dass sie nun per politischem Mehrheitsbeschluss beliebig verändert (also an die jeweilige Verschuldungssituation "angepasst") werden können.

Die EU-Regierungen haben wohl zugespitzt zwei Möglichkeiten:

1. Eine ernsthafte Stabilisierung der EU-Staatenfinanzen. Das würde heißen. Extreme Sparanstrengungen und Zurückfahren der staatlichen Aufgaben auf echte Kernaufgaben eines Staatswesens: Moderne, kleine Verteidiungsarmee, Öffentliche Sicherheit, Soziale Minimalversorgung und die Organisation eines Rechtsstaates. Das würde aber bedeuten: Machtverlust für die Regierungen, die diese Verantwortung übernehmen. Revolution von all den Gruppen, die sich an den verteilenden und träge machenden Subventionsstaat gewöhnt haben. Man siehe dafür nur nach Frankreich, wo das Land von Interessengruppen für Wochen lahmgelegt wird, weil die Regierung gerade mal das Renteneintrittsalter um 2 Jahre erhöhen will.

Oder: 2. Das Fortführen der Verschuldungspolitik bis zu Staatsbankrotten. Wenn der nächste Staatsbankrott nach Griechenland eintritt, werden wieder die noch etwas besser da stehenden (also verhältnismäßig noch etwas weniger verschuldeten) Nordstaaten bezahlen müssen. Wenn deren Verschuldungsfähigkeit auch an ein Ende gekommen ist, werden die Staatsbankrotte reihum die Zäsur markieren. Dann ist das heutige keynesianische auf fiat money und staatlicher Interessengruppen-Verteilungspolitik aufgebaute System an sein natürliches Ende gekommen.

Was folgt sind eine "Währungsreform", also das Loswerden aller Schulden durch komplette Entwertung der Währung, in diesem Fall des Euro und eine Neuausrichtung der Staaten. Die Karten von Herrschaft und Verteilung werden dann neu gemischt. Ob es zu einer Revolution kommt ist unklar - dagegen spricht aber die Überalterung der westeuropäischen Gesellschaften. Es spricht einiges eher für ein Ende des bisherigen Europa und die Übernahme der Dynamischen Position durch Einwanderer aus den demographisch aufstrebenden Regionen. Für wen ein bankrottes Europa allerdings attraktiv zur Einwanderung bleibt ist fraglich. Für Europa sprechen hier: Die gute, auf kapitalistische Wirtschaftsweise erarbeitete Bausubstanz und Infrastruktur vieler EU-Staaten (im Vergleich zu den vom Staatssozialismus zerfallen übernommenen Strukturen Osteuropas) und alle anderen noch vorhandenen Werte, die in den letzten zwanzig bis vierzig "Dekadenz- oder Verschwendungsjahren" der EU noch nicht verbraucht und abgewirtschaftet wurden.
Man darf gespannt sein.

Quelle für Westerwelle-Zitate auszugsweise aus Interview mit der Welt Online vom 31.10.2010

Freitag, 29. Oktober 2010

Früher war alles...

Die Welt der Menschen ist meiner derzeitigen Einschätzung nach sehr oft und grundlegend von Emotionen, Trieben und darauf basierenden Wertvorstellungen, Ängsten und Prioritäten geprägt.
Die "soziale Dienstpflicht" könnte dem Bedürfnis nach persönlicher sozialer Sicherheit, die in Deutschland traditionell mit großflächigen und staatlichen Institutionen verbunden wird, entsprechen. Es ist dabei nicht die Frage im Vordergrund, was man für eine soziale Gesellschaft tuen könnte, denn schließlich zahlt man ja nen Haufen Steuern (manche sogar noch netto), oder ist "arm". Statt dessen ist die regelmäßig in den Medien diskutierte Frage, was Sozialstaat und politische Intervention potenziell für verschiedene Interessengruppen machen können und sollen.
In einer demographisch alternden Gesellschaft ist der Aspekt der sozialen Unsicherheit umso wichtiger. Ob eine schon an sich nicht reformfreudige Gesellschaft in einer solchen Situation trotz aller Sonntagsreden und Appelle an "Solidarität" und "Mutige Veränderungen" über die "Nimm Dir, was Du noch kriegen kannst, so lange es noch etwas zu verteilen gibt"-Praxis hinauskommt ist möglich, aber fraglich.

Als staatliche und private/gesellschaftliche soziale Institutionen noch eher funktionierten, waren die Menschen auch nicht besser. Wahrscheinlich ist, was das betrifft, die Gegenwart besser als ihr Ruf. Oder die Vergangenheit schlechter als ihre Nostalgie. Vemutlich auch beides.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Was machen, wenn man aus Versehen...

...in der FDP gelandet ist?

Vereinfacht zusammengefasst, kann man in der FDP nur drei Sachen machen:

1. Liberale Opposition (gegen den heutigen etablierten und von allen wesentlichen Lobbygruppen getragenen Verteilungsstaat) - das macht aber wenig Spaß und gibt nicht viel Stimmen.
2. Lobbypolitik: Teil des Spiels werden und sich eine oder mehrere Lobbygruppen aussuchen, die man betreut/vertritt. Die SPD hat sich auf die Großindustrie und die Autobranche spezialisiert. Die CDU hats mit Landwirtschaft und den Handwerks-Zünften. Die Linkspartei ist für die kulturell ausgestiegene Unterschicht zuständig. Die Grünen stehen für die Solarlobby und andere ohne planwirtschaftliche Gesetze nicht wettbewerbsfähige selbsternannte "Öko"branchen.
Allerdings Vorsicht: Die FDP wollte was für die Hotels machen und das kam in den rot-grün dominierten Medien gar nicht gut an. Lobbypolitik machen alle Parteien, aber die FDP ist die einzig wahre "böse" Lobbypartei.
3. Linksliberal sein: Die FDP im Wischiwaschi des linksliberallala Spektrums ausrichten. Dann macht man sich aber überflüssig, da hier schon die Grünen und die SPD das Revier abgesteckt haben.

Dienstag, 26. Oktober 2010

Die Tea Party Bewegung in den USA

Einseitigkeit der Journalisten in der USA-Berichterstattung als Vertreter des alleinig "Guten", in diesem Fall einseitig pro Präsident Obama

Die Berichterstattung über die sehr bunte und aus sehr verschiedenen Gruppen bestehende "Tea Party-Bewegung" in den USA ist in den deutschen Medien noch deutlich einseitiger als die Berichterstattung über die schwarz-gelbe Bundesregierung - und das heißt etwas.
In den deutschen Medien schreiben die Artikelschreiber leider großteils nur das ab, was von Ihren Kollegen schon schlecht recherchiert und tendenziös aus Sicht der "guten, liberalen Deutschen/Europäer" über die "christlich-fundamentalistischen ultramegasuperreaktionären US-Amerikaner" an Klischees vorhanden ist. Dafür muss man allerdings kein Journalist sein und der Erkenntniswert dieser Artikel bleibt bei dem stehen, was wir ja schon "wissen" sollten: "Das Böse Amerika gegen das Gute Amerika und seinen besten Führer, den über jeder Kritik stehenden Obama". Es wird großteils nur die demokratische Perspektive im Wahlkampf übernommen, und das nicht in Kommentaren - wo es (wenn überhaupt in dieser einseitig-parteiischen Form) hingehören würde - sondern in ganz normalen, als "überparteiliche Information" für den Leser aufgemachten Artikeln.

Zum Inhalt: Die Tea Party - alles Böse oder was?

Die Tea Party ist eine original libertäre, also radikal liberale Bewegung. Sie wurde zunächst auch mit klassisch liberalen Themen erfolgreich: Als Protest gegen die aus Sicht der "Libertarians" und liberalkonservativer "Conservatives" zu etatistische Verstaatlichungs- und Vermachtungspolitik von Präsident Obama. Erst später sprangen neokonservative und (republikanische) Establishment-Vertreter wie Sarah Palin oder Glenn Beck auf den erfolgreichen "Tea-Party"-Zug auf. Deshalb ist die Tea Party heute eine bunte Mischung: Von radikalen protestantischen Christen bis zu atheistischen Radikalliberalen und Radikalföderalisten ist vieles vertreten. Es eint sie nur eins: Den Hass, der ihnen von den etablierten linksliberalen Medien, der Obama-Maschinerie und den Obama-Gläubigen entgegenschlägt. Inhaltlich ist die libertäre und libertär-konservative Bewegung - die immer noch, trotz der vielen Trittbrettfahrer einen großen Teil der Tea-Party-Bewegung ausmacht - den "Foundings Fathers" verpflichtet, den radikalliberalen Gründervätern der USA, allen voran Thomas Jefferson.

Edit: Ich habe doch noch etwas auf deutsch gefunden, allerdings in der liberalen Schweizer Zeitung NZZ: Ein guter, weil ausgewogen und wirklich ernsthaft recherchierter Artikel. Er zeichnet die Geschichte der originalen Tea-Party-Bewegung nach und gibt dem interessierten Leser einen seriösen, weil differenzierten Blick auf ihre weitere Entwicklung zu einem bunten Sammelbecken.

http://www.nzz.ch/nachrichten/international/mit_wut_im_bauch_in_den_politischen_kampf_1.8160658.html

Mittwoch, 20. Oktober 2010

...

Der schweizer Antifeminismus Verein hält ende Oktober eine Versammelung. Viele halten Antifeminismus für frauenfeindlich, das ist die gleiche Logik den Antizionismus der Judenfeindlichkeit gleich zu setzen.

Dies sind die Argumente der Mainsteam Medien: Feminismus ist gut für Frauen, darum, wer gegen Feminismus ist, ist gegen Frauen. Es werden keinere weiteren Argumente beachtet - Ende der Diskussion.

Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus. Feminismus ist gut für wenige Frauen mit guten Beziehungen, die als Quotenbeamte besser verdienen als ihr können ihnen je beschert hätte.

Für die meisten Frauen ist Feminismus eher ein Problem als ein Segen. Wenn ein Arbeitgeber eine Frau zum Gespräch einläd und später die Position einen Mann gibt, kann Sie ihn verklagen. Also in Berufen in denen Männer dominieren, werden Frauen selten zum Gespräch eingeladen.

Viele Frauen haben das Zeug dazu Karriere zu machen. Ihre Kundschaft wird aber immer annehmen Sie wäre eine Quotentussie. Also, mittelmäßige Frauen werden gevördert, kompetente Frauen müssen es auslöffeln.

Deutschland hat wenige Kinder und wenige Ehen, warum?

Die Ehe in Deutschland, und auch Europa im allgemein ist kaum noch ein freiwilliges Abkommen zwischen zwei gleichgestellten Parteien. Es geht um die Rechte und Privilegen der Frau und die Pflichten des Mannes. Ich würde nie einen Geschäftsvertrag abschließen in dem ich im falle unseres Scheiterns mehr zur Kasse gebeten werde als mein Partner, während gleichzeitig mein gleicher Anteil des Verdienstes nicht Garantiert ist.

Viele Frauen werden die Ungleichheit der Partner in der Ehe gut finden, sich gleichzeitig wundern warum sie nie einen Partner finden. Viele finden die Vernachlässigung von Jungen in der Schule gut, finden es aber frustrierent das sie Niemand auf ihren geistigen Niveau finden.

Es ist auf dem Agenda des Feminismus, die Familie zu vernichten und bis jetzt hat das auch sehr gut geklappt. Wenn Frauen aber glauben die Regierung wäre der bessere Partner, da werden viele bald wach werden.

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