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USA

Dienstag, 26. Oktober 2010

Die Tea Party Bewegung in den USA

Einseitigkeit der Journalisten in der USA-Berichterstattung als Vertreter des alleinig "Guten", in diesem Fall einseitig pro Präsident Obama

Die Berichterstattung über die sehr bunte und aus sehr verschiedenen Gruppen bestehende "Tea Party-Bewegung" in den USA ist in den deutschen Medien noch deutlich einseitiger als die Berichterstattung über die schwarz-gelbe Bundesregierung - und das heißt etwas.
In den deutschen Medien schreiben die Artikelschreiber leider großteils nur das ab, was von Ihren Kollegen schon schlecht recherchiert und tendenziös aus Sicht der "guten, liberalen Deutschen/Europäer" über die "christlich-fundamentalistischen ultramegasuperreaktionären US-Amerikaner" an Klischees vorhanden ist. Dafür muss man allerdings kein Journalist sein und der Erkenntniswert dieser Artikel bleibt bei dem stehen, was wir ja schon "wissen" sollten: "Das Böse Amerika gegen das Gute Amerika und seinen besten Führer, den über jeder Kritik stehenden Obama". Es wird großteils nur die demokratische Perspektive im Wahlkampf übernommen, und das nicht in Kommentaren - wo es (wenn überhaupt in dieser einseitig-parteiischen Form) hingehören würde - sondern in ganz normalen, als "überparteiliche Information" für den Leser aufgemachten Artikeln.

Zum Inhalt: Die Tea Party - alles Böse oder was?

Die Tea Party ist eine original libertäre, also radikal liberale Bewegung. Sie wurde zunächst auch mit klassisch liberalen Themen erfolgreich: Als Protest gegen die aus Sicht der "Libertarians" und liberalkonservativer "Conservatives" zu etatistische Verstaatlichungs- und Vermachtungspolitik von Präsident Obama. Erst später sprangen neokonservative und (republikanische) Establishment-Vertreter wie Sarah Palin oder Glenn Beck auf den erfolgreichen "Tea-Party"-Zug auf. Deshalb ist die Tea Party heute eine bunte Mischung: Von radikalen protestantischen Christen bis zu atheistischen Radikalliberalen und Radikalföderalisten ist vieles vertreten. Es eint sie nur eins: Den Hass, der ihnen von den etablierten linksliberalen Medien, der Obama-Maschinerie und den Obama-Gläubigen entgegenschlägt. Inhaltlich ist die libertäre und libertär-konservative Bewegung - die immer noch, trotz der vielen Trittbrettfahrer einen großen Teil der Tea-Party-Bewegung ausmacht - den "Foundings Fathers" verpflichtet, den radikalliberalen Gründervätern der USA, allen voran Thomas Jefferson.

Edit: Ich habe doch noch etwas auf deutsch gefunden, allerdings in der liberalen Schweizer Zeitung NZZ: Ein guter, weil ausgewogen und wirklich ernsthaft recherchierter Artikel. Er zeichnet die Geschichte der originalen Tea-Party-Bewegung nach und gibt dem interessierten Leser einen seriösen, weil differenzierten Blick auf ihre weitere Entwicklung zu einem bunten Sammelbecken.

http://www.nzz.ch/nachrichten/international/mit_wut_im_bauch_in_den_politischen_kampf_1.8160658.html

Dienstag, 20. Juli 2010

Ein neues Kriegsvideo unter Konstruktion

US und Britische Geheimdienste haben angefangen an einen Video zu arbeiten das beweisen soll das der Iran den Taliban unterstützt.

Mittwoch, 4. Juni 2008

Ron Paul – Internet Superstar

Hype und Wirkung von Politik und Wahlkampf im Internet

Dass ein erfolgreicher, also vielbesuchter und -diskutierter Auftritt im Internet noch keinen gleich großen Erfolg im realen Wahlkampf bedeuten muss, ist richtig. Das liegt an der Verbreitung des Internets derzeit noch vor allem bei jüngeren Menschen, an dem größeren Verhältnis an politisch interessierten und auch über Kandidaten und Programme informierten Bürgern, die sich im Internet an Debatten beteiligen, aber auch an der Vielzahl von ungewöhnlichen und teilweise seltsamen Meinungen, die man im Internet in einem größeren Maße findet als unter der Gesamtbevölkerung.

Ron Paul ist zusammen mit Barack Obama der erfolgreichste Kandidat im Internet. Diesen Erfolg konnte man bei ihm nicht im gleichen Maße in der realen Bekanntheit und an Wahlerfolgen ablesen. Jedoch konnte er das Engagement vieler seiner oftmals jungen und im Laufe des Wahlkampfs dazugewonnenen Anhänger auch in tatsächliche - nicht sensationelle, aber respektable - Erfolge bei den Vorwahlen umsetzen. Und das als einziger konsequenter Anti-Kriegskandidat der derzeit interventionistich ausgerichteten Republikanischen Partei.

Seine größten prozentualen Erfolge bei Cauci/Primaries feierte er in Montana (25%), Washington (22%) und North Dakota (21%).
Bei den Vorwahlen im bevölkerungsreichen Pennsylvania erreichte er - obwohl der Kriegsbefürworter John McCain schon als Kandidat festeht - immer noch 16%. Bei den letzten Vorwahlen in New Mexiko (14%) und South Dakota (17%) konnte er auch immer noch Anhänger mobilisieren. Das spricht für eine gewisse Basis-Unterstützung unter alt-konservativen und klassisch-liberalen (amerikanisch: libertarian) Republikanern, Unabhängigen und eventuell auch manchem Demokraten.

Freitag, 21. März 2008

McCain noch vor Clintobama

Interessant. Trotz der republikanischen Misswirtschaft, Unzufriedenheit mit der Politik des amtierenden Präsidenten und einer weiterhin deutlichen Ablehnnung der amerikanischen Irak-Besatzung führt in den Umfragen derzeit wieder ein republikanischer Kandidat.
Die Alternativen aus der Demokratischen Partei sind allerdings auch nicht so makellos, wie sie in einigen deutschen Medien gerne dargestellt werden. Auch der als neuer Kennedy und zur großen Hoffnung stilisierte Barack Obama ist doch vor allem ein Politiker, dessen Vorhaben und Politik man sachlich und kritisch analysieren sollte.

Ein Vergleich der Kandidaten:

Demokratische Partei:
Clinton war ursprünglich für den Irak-Feldzug und ist nun, seit sich der Wind gedreht hat und die massive Mehrheit, zumindest der demokratischen Anhänger und der Unabhängigen, gegen die weitere Irak-Besatzung ist, auch für einen Abzug aus dem Irak. Die sonstigen Feldzüge der us-amerikanischen und NATO-Truppen will sie aber im Stile ihres Mannes weiterführen und sogar teilweise ausbauen.
Das Gleiche gilt für Obama, allerdings kann der werbetechnisch geschickt sagen, er sei schon von Anfang an gegen den Irak-Krieg gewesen.

Republikanische Partei:
Der am Ende überraschende Sieger bei den Republikaner, der Senator John McCain, könnte ein astreiner Demokrat sein. Daher wird er auch von vielen republikanischen und parteiunabhängigen Konservativen und Klassisch-Liberalen (amerikanisch: libertarian) sehr kritisch beurteilt. McCain gilt als Freund des "big government", was ihn zum Teil bei demokratischen Wählern wählbar macht, jedoch wiederum bei manchen Republikanern nicht wählbar. Bei vielen evangelikal-religiösen Konservativen gilt er als "zu liberal". Sein größtes Manko ist aber vermutlich, dass er ein strammer Kriegsbefürworter und Freund eines us-amerikansichen Interventionismus auf der ganzen Welt zu sein scheint. Eine große Mehrheit der US-Amerikaner ist inzwischen jedoch gegen eine weitere Besatzungspolitik - zumindest im Irak.

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