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Kulturbetrachtungen

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Vatikan gliedert sich ins Geldsystem ein

Der Vatikan gründet nach Medienberichten eine eigene Zentralbank, um Transparenz und Kontrolle in die Finanzgeschäfte des Heiligen Stuhls zu bringen. Ein Ziel sei es dabei, die Operationen der immer wieder in die Schlagzeilen geratenen Vatikanbank IOR und anderer päpstlicher Finanzeinrichtungen zu überwachen, berichtete die Turiner Tageszeitung "La Stampa" am Mittwoch. Außerdem gehe es dem Vatikan um die Anpassung seiner Bankgeschäfte an die internationalen Normen. Papst Benedikt XVI. wolle das vatikanische Zentralinstitut an diesem Donnerstag mit einer Bekanntmachung vorstellen.

[...]

Mit der "historischen Wende", ein übergeordnetes Organ zur Kontrolle und Transparenz der Finanzgeschäfte zu schaffen, kommt nach dem Bericht eine weitere, vom Vatikan mit der EU vereinbarte Neuerung: Der Vatikan will eine gewisse Menge an Euro-Münzen mit dem Bild des Papstes darauf nicht mehr nur Sammlern vorbehalten, sondern auch in Umlauf bringen.

Quelle für auszugsweise Zitate: APA und Wirtschaftsblatt.at

Die Einrichtung und finanzpolitische Nutzung einer Zentralbank mit Geld-Monopol ist eine der wichtigsten Bausteine eines modernen Verteilungsstaates. Der Vatikan braucht eigentlich keine Zentralbank, weil er (noch) sozialkulturell hierarchisch-feudal organisiert ist. Der Vatikan muss eigentlich kein Geld drucken (bzw. fiat money künstlich inflationieren), denn er kann derzeit immer noch mit realen Werten wirtschaften. Leider passt sich der Vatikan hier, immerhin erst nach langer Zeit, dem "modernen" zentralbank-gesteuerten Geldsystem an. Ein wenig Anachronismus geht verloren. Dieser aber wiederum ist einer der wichtigsten Komponenten der Unverwechselbarkeit der Katholischen Kirche. Wenn man ein Freund der Kirche als ethisch-moralische Orientierungs-Institution ist, kann man diesen Schritt bedauern. Wenn man sowieso für eine radikale Modernisierung der katholischen Kirche ist - oder direkt für deren Untergang plädiert - findet man die "FED"isierung des Vatikan vielleicht gut.

Montag, 15. November 2010

Feindbilder schützen vor Erkenntnis

Das Verdammen des bösen Marktes, der die Blasen so „gnadenlos“ platzen lässt, wird von zwei Gruppen besonders intensiv betrieben:

1. Von Politikern – oft wider besseres Wissen – wird die ablenkende pauschalierende Marktschelte bewusst betrieben. Das Feindbild „Markt“ und „Spekulanten“ wird aus rationalen Gründen aufgebaut und medienwirksam gefördert, um sich nicht der eigenen Verantwortung für die Geldillusions-Krise stellen zu müssen. Das hieße nämlich in der heutigen Situation: Sparen, die Luft aus der geldpolitisch inflationierten (aufgeblähten) Geldblase nehmen (=Deflation), also die künstliche Geldmenge reduzieren und damit eine schmerzhafte Konsolidierung der Weltwirtschaft zulassen. Das wiederum würde die Macht der heute regierenden Gruppen mindestens gefährden, da damit auch viele Versprechungen, die die Politik in den letzten Jahren und Jahrzehnten (mit der Notenpresse als “Sicherheit“) gemacht hat, sich als das herausstellen, was sie sind: Noch durch niemanden erarbeitet, bisher nicht erwirtschaftet, sondern nur aus machtpolitischen Gründen gemachte Versprechungen mit gedrucktem Geld (ohne realen Gegenwert, also ohne Deckung). Daher wir die Geldmenge auch in den USA und Europa weiter ausgeweitet, statt wieder auf ein Niveau geschrumpft, das der realen Wirtschaftsleistung entsprechen würde.

2. wird der Markt oft als besonders „böse“ empfunden und verdammt von Menschen, die an den guten Staat als Institution höherer moralischer Richtigkeit glauben. Der Staatsgläubige – definiere er sich als linksliberal, Keynesianer, Sozialdemokrat, Sozialist oder wie auch immer – glaubt immer noch (trotz der Finanz- bzw. besser: offensichtlichen Geldvermehrungs-Krise) – an die Möglichkeit, dem abstractum Markt die Schuld zuzuschieben und den Staat (als Herrschaftsinstrument) und die mit dem staatlich lizenzierten fiat money subventionierten Interessenakteure aus der Verantwortung zu entlassen. „Denn der Markt sei böse und der rentseeking-Staat sei gut“. Der Staat muss doch gut sein, denn daran glaubt der gläubige Etatist doch so fest.
Bei vielen, die die geldpolitische Verantwortung der Regierungen und der im staatlichen Auftrag handelnden Zentralbanken, ignorieren, kann man also eine psychologisch erklärbare Abwehrreaktion, eine Trotzreaktion auf die in Frage gestellten Glaubenssätze und vereinfachten Weltbilder, konstatieren. Dann kann man, ungetrübt von den eigentlich möglichen Lehren der immer wiederkehrenden „Finanz“krisen, weiterhin und geistig bequem, dem „Markt“ und der (scheinbar nur bei Spekulanten und „Kapitalisten“ vorkommenden) „Gier“ die Schuld geben.

Statt Analysen werden lieber Klischees geritten und Feindbilder gepflegt. So wird es auch bald wieder heißen: Die nächste Blase wird geschaffen und sie wird, basierend auf der heute immer noch bestehenden Geldblase, noch größer als die der jetzt gerade „ausgestandenen“ Finanzkrise. Die nächste Krise kommt, ermöglicht und angefeuert durch falsche Geldpolitik und dem politischen Irrglauben an Wohlstand durch bloße (nicht mehr die reale wirtschaftliche Leistung widerspiegelnde) ungedeckte Geldvermehrung.

Bezeichnend-treffender Titel des Buches von Kenneth S. Rogoff und Carmen M. Reinhart: „Dieses Mal ist alles anders. Acht Jahrhunderte Finanzkrisen.“ Auf deutsch erschienen im: FinanzBuch Verlag, 2010.

Sonntag, 31. Oktober 2010

Skizze über eine mögliche Zukunft der EU und Europas (Szenario) anhand zweier übertrieben optimistischer Sätze von Außenminister Westerwelle

Westerwelle: "[...] Es kann keine Transfer- oder Haftungsunion geben, in der die deutschen Steuerzahler für die Schulden anderer geradestehen müssen."

Genau das ist aber jetzt beschlossen worden. Frau Merkel hat die Forderungen der EU-Megaverschuldungsstaaten und Frankreich übernommen und die EU zur Transferunion gemacht. Das ist schon in Ordnung (das heißt systemkonform) – weil es nun den nationalen Verschuldungs- und Verteilungsstaat auf die EU-Ebene ausweitet. Aber diese (in gewissem Sinne imperialistische Ausdehnung der Verschuldungsmöglichkeiten) wird die EU bzw. deren Geber- und Nehmerländer nun vermutlich etwas schneller in den Bankrott führen. Deutschland ohne Haftungsübernahme für die Pleitestaaten hätte es noch einige Jahre länger geschafft, bis auch hier die Staatsrenten und –subventionen innerhalb des eigenen Staates nicht mehr bezahlbar geworden sind/wären.

Westerwelle: "[...] Wir haben auf dem EU-Gipfel ein gutes Zwischenergebnis auf dem Weg zu wirksameren Sanktionen und der Einbeziehung privater Gläubiger erzielt."

Ja, das wäre schon fast satirisch, wenn es nicht ein staatlich-politischer Coup zur Enteignung von Investoren wäre:
Die Gläubiger, die das Geld leihen, also die den staatlichen Verteilungs- und Verschwendungskreislauf noch finanzieren, sollen jetzt „haftbar“ gemacht werden für die Schulden der Verschwendungsstaaten. Das müsste zur Folge haben, dass nur noch kurzfristige Investitionen in die Hochverschuldungsstaaten der EU - und das sind alle, nur unterschiedlichen Ausmaßes - getätigt werden, die man sofort abziehen kann, wenn der nächste Staat pleite geht.

Zusammengefasst: Die EU gibt jegliche ernsthaften und wirklich sanktionierten Euro-Stabilitätsbemühungen auf. Haushaltsdisziplin - wenigstens so relativ und schwach, wie sie in Deutschland war - sind den Verschuldungssystem-Regierungen zu anstrengend geworden. Denn die Ergebnisse der Haushaltsdisziplin, also des Sparens und des Heraushaltens des Staates aus den komplizierten Abläufen der Wirtschaft, sind unpopulär. Das gefährdet die Macht der EU-Regierungen, die auf megawohlfahrtsstaatlicher Verteilung (an wichtige Wählergruppen, an die Gewerkschaften und Branchenlobbies u.s.w.) beruht. Daher sind die letzten echten (nicht politisch einfach per Mehrheitsbeschluss zu umgehenden) Hürden für eine komplette Verschuldungspolitik beim heutigen Stand der Verschuldungskrise für die EU-Regierungen nun abgeschafft worden - oder so verändert, dass sie nun per politischem Mehrheitsbeschluss beliebig verändert (also an die jeweilige Verschuldungssituation "angepasst") werden können.

Die EU-Regierungen haben wohl zugespitzt zwei Möglichkeiten:

1. Eine ernsthafte Stabilisierung der EU-Staatenfinanzen. Das würde heißen. Extreme Sparanstrengungen und Zurückfahren der staatlichen Aufgaben auf echte Kernaufgaben eines Staatswesens: Moderne, kleine Verteidiungsarmee, Öffentliche Sicherheit, Soziale Minimalversorgung und die Organisation eines Rechtsstaates. Das würde aber bedeuten: Machtverlust für die Regierungen, die diese Verantwortung übernehmen. Revolution von all den Gruppen, die sich an den verteilenden und träge machenden Subventionsstaat gewöhnt haben. Man siehe dafür nur nach Frankreich, wo das Land von Interessengruppen für Wochen lahmgelegt wird, weil die Regierung gerade mal das Renteneintrittsalter um 2 Jahre erhöhen will.

Oder: 2. Das Fortführen der Verschuldungspolitik bis zu Staatsbankrotten. Wenn der nächste Staatsbankrott nach Griechenland eintritt, werden wieder die noch etwas besser da stehenden (also verhältnismäßig noch etwas weniger verschuldeten) Nordstaaten bezahlen müssen. Wenn deren Verschuldungsfähigkeit auch an ein Ende gekommen ist, werden die Staatsbankrotte reihum die Zäsur markieren. Dann ist das heutige keynesianische auf fiat money und staatlicher Interessengruppen-Verteilungspolitik aufgebaute System an sein natürliches Ende gekommen.

Was folgt sind eine "Währungsreform", also das Loswerden aller Schulden durch komplette Entwertung der Währung, in diesem Fall des Euro und eine Neuausrichtung der Staaten. Die Karten von Herrschaft und Verteilung werden dann neu gemischt. Ob es zu einer Revolution kommt ist unklar - dagegen spricht aber die Überalterung der westeuropäischen Gesellschaften. Es spricht einiges eher für ein Ende des bisherigen Europa und die Übernahme der Dynamischen Position durch Einwanderer aus den demographisch aufstrebenden Regionen. Für wen ein bankrottes Europa allerdings attraktiv zur Einwanderung bleibt ist fraglich. Für Europa sprechen hier: Die gute, auf kapitalistische Wirtschaftsweise erarbeitete Bausubstanz und Infrastruktur vieler EU-Staaten (im Vergleich zu den vom Staatssozialismus zerfallen übernommenen Strukturen Osteuropas) und alle anderen noch vorhandenen Werte, die in den letzten zwanzig bis vierzig "Dekadenz- oder Verschwendungsjahren" der EU noch nicht verbraucht und abgewirtschaftet wurden.
Man darf gespannt sein.

Quelle für Westerwelle-Zitate auszugsweise aus Interview mit der Welt Online vom 31.10.2010

Freitag, 29. Oktober 2010

Früher war alles...

Die Welt der Menschen ist meiner derzeitigen Einschätzung nach sehr oft und grundlegend von Emotionen, Trieben und darauf basierenden Wertvorstellungen, Ängsten und Prioritäten geprägt.
Die "soziale Dienstpflicht" könnte dem Bedürfnis nach persönlicher sozialer Sicherheit, die in Deutschland traditionell mit großflächigen und staatlichen Institutionen verbunden wird, entsprechen. Es ist dabei nicht die Frage im Vordergrund, was man für eine soziale Gesellschaft tuen könnte, denn schließlich zahlt man ja nen Haufen Steuern (manche sogar noch netto), oder ist "arm". Statt dessen ist die regelmäßig in den Medien diskutierte Frage, was Sozialstaat und politische Intervention potenziell für verschiedene Interessengruppen machen können und sollen.
In einer demographisch alternden Gesellschaft ist der Aspekt der sozialen Unsicherheit umso wichtiger. Ob eine schon an sich nicht reformfreudige Gesellschaft in einer solchen Situation trotz aller Sonntagsreden und Appelle an "Solidarität" und "Mutige Veränderungen" über die "Nimm Dir, was Du noch kriegen kannst, so lange es noch etwas zu verteilen gibt"-Praxis hinauskommt ist möglich, aber fraglich.

Als staatliche und private/gesellschaftliche soziale Institutionen noch eher funktionierten, waren die Menschen auch nicht besser. Wahrscheinlich ist, was das betrifft, die Gegenwart besser als ihr Ruf. Oder die Vergangenheit schlechter als ihre Nostalgie. Vemutlich auch beides.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Was machen, wenn man aus Versehen...

...in der FDP gelandet ist?

Vereinfacht zusammengefasst, kann man in der FDP nur drei Sachen machen:

1. Liberale Opposition (gegen den heutigen etablierten und von allen wesentlichen Lobbygruppen getragenen Verteilungsstaat) - das macht aber wenig Spaß und gibt nicht viel Stimmen.
2. Lobbypolitik: Teil des Spiels werden und sich eine oder mehrere Lobbygruppen aussuchen, die man betreut/vertritt. Die SPD hat sich auf die Großindustrie und die Autobranche spezialisiert. Die CDU hats mit Landwirtschaft und den Handwerks-Zünften. Die Linkspartei ist für die kulturell ausgestiegene Unterschicht zuständig. Die Grünen stehen für die Solarlobby und andere ohne planwirtschaftliche Gesetze nicht wettbewerbsfähige selbsternannte "Öko"branchen.
Allerdings Vorsicht: Die FDP wollte was für die Hotels machen und das kam in den rot-grün dominierten Medien gar nicht gut an. Lobbypolitik machen alle Parteien, aber die FDP ist die einzig wahre "böse" Lobbypartei.
3. Linksliberal sein: Die FDP im Wischiwaschi des linksliberallala Spektrums ausrichten. Dann macht man sich aber überflüssig, da hier schon die Grünen und die SPD das Revier abgesteckt haben.

Freitag, 8. Oktober 2010

Status quo vadis

Für den heutigen, instabilen Status quo der Gesellschaft ist Angela Merkel die durchaus passende Kanzlerin. Flexibel, offen, nicht prinzipiengebunden, etc.
Aber was wenn dieser Status quo der rent-seeking society nicht mehr gegeben ist, weil die heutigen Abläufe der Beliebigkeitsgesellschaft durch eine neue Phase von (zumindest postulierten und symbolisch geltenden) konstruierten "Prinzipien" abgelöst werden?

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Schuldenwirtschaft eine Konstante der Massengesellschaft

Nahezu alle offiziellen Staaten haben Papiergeld bzw. eine manipulierte/freie Währung. Dadurch haben auch alle die Möglichkeit, ihre Schulden weit über ihre Wirtschaftskraft hinaus auszuweiten.
Und siehe da, die Politik macht es auch.
Die Geschichte zeigt: Alle modernen Staaten und Systeme auf Basis von Massengesellschaften gehen irgendwann (kulturell und/oder wirtschaftlich) bankrott. Dies geschieht u.a. aufgrund menschlicher Gegebenheiten (Konstanten), denen bei Herrschern und denen bei den Beherrschten: Machttrieb, Ansehens-/Statustrieb, Bequemlichkeit und die menschliche Kreativität beim Schaffen eines scheinbaren Wohlstands (Falschmünzerei, schuldenfinanzierter Wirtschaftsboom, Geldmengenvermehrung, Papiergeldsystem, etc.). Diese Eigenschaften und Verhaltensweisen des Menschen haben sich im Laufe der Geschichte nicht geändert, können also zu den Konstanten/Gegebenheiten des menschlichen Lebens gezählt werden.

Frédéric Bastiat hat diese menschliche Gegebenheit, dieses Verhalten in den Bedingungen der Massengesellschaft - mit dem Staat als Symbol und Ausdruck - so formuliert: "Der Staat ist die große Fiktion, nach der sich jedermann bemüht, auf Kosten jedermanns zu leben."

Das geht immer mehr oder weniger lang gut. Danach kommt wieder ein Neustart.

Montag, 5. Juli 2010

Wieder ein Triumpf gegen Freiheit

Seit Jahrhunderten wirkt diese Methode: Eine kleine fanatische Minderheit kann einer Nation ihren Willen auf zwingen, wenn sie nur konsequent genug sind und bereit sind über Leichen zu gehen.

Das Rauchverbot ist wieder ein Beispiel wie es funktioniert. Obwohl 40% aller Erwachsenen, auch in Bayern rauchen, sind 37% der Wahlberechtigten auf getaucht und haben mit 61% tiger Mehrheit dafür gestimmt das mann das Kneipenleben in Bayern endgültig und nachhaltig abschafft und im laufe des nächsten Jahres etwa ein viertel der noch weiter kämpfenden Wirten der Bankrott bevor steht.

Der Mehrheit der Wähler ist garnicht bewußt das ein ganz ernstes Spiel hier gespielt wird. Dies Jahr ist beim Oktoberfest das Rauchen verboten, nächstes Jahr wird das Bier verboten, das Jahr darauf verbietet man die Händel.

Sonntag, 7. Februar 2010

Bürgerliches Zeitalter zu Ende

Die bürgerliche Gesellschaft bzw. das Zeitalter der bürgerlichen Vorstellungen geht zu Ende. Oder es ist es bereits, und wir erleben nur noch einen Nachhall der alten Konstruktion. Das kann man ja mit zeitlicher Distanz meist klarer einschätzen.

Freitag, 5. Februar 2010

Schäuble als Seher

"Steuerhinterziehung: Schäuble sieht Ende des Bankgeheimnisses" RP ONLINE

Bundesdatenminister Schäuble hat heute das Ende des Bankgeheimnisses "gesehen", also angekündigt. Er sagte in der SZ: "Das Bankgeheimnis hat keine Zukunft mehr. Es ist am Ende. Es hat sich überlebt."
Lustigerweise verkündete er dies gleich auch noch für die vormals souveräne Schweiz mit:
"Schäuble sieht auch Schweizer Bankgeheimnis «am Ende»" ZEIT online.

Ein Abgesang auf das Bankgeheimnis als Relikt der zu Ende gehenden (oder schon gegangenen) bürgerlichen Epoche von Historiker Michael Stürmer in der 'Welt': Was wir erleben, live, ist ein bürgerliches Trauerspiel.

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