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Dienstag, 19. Mai 2009

Bilderberger Gästeliste

Freeman von Alles Schall und Rauch hat eine Gästeliste der Bilderberger Meeting von der griechischen Zeitung Vima übersetzt. Sieht aus als ob Jim Tucker dieses Jahr keine bekommen hat.

Hier die vorläufige Einladungs/Teilnehmerliste des Bilderberg-Treffen in Vouliagmeni bei Athen Griechenland, zwischen dem 14. und 17. Mai 2009, wie veröffentlicht in der griechischen Zeitung To Vima:

Beatrix - Königin der Niederlande
Sofia - Königin von Spanien
Konstantin - ehemaliger König von Griechenland
Philipp - Prinz von Belgien, Mitglied des Club of Rome
Joseph Ackerman - Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank
Kieth Alexander - Direktor der US National Security Agency (NSA), grösster Geheimdienst der Welt
Georgios Alogoskoufis - ehemaliger Wirtschafts- und Finanzminister Griechenland
Roger Altman - Vizefinanzminister unter Präsident Clinton
Efstratios-Georgios A. Arapoglou - Zentralbankchef Griechenland
Ali Babacan - Aussenminister Türkei, Koordinator für die Beitrittsverhandlungen der Türkei mit der EU
Dora Bakoyannis - Aussenminister Griechenland
Francisco Pinto Balsemão - Portugisischer Ministerpräsident
Nicolas Baverez - Herausgeber Le Point Frankreich
Franco Bernabè - Chef von Telecom Italia, stellvertretender Vorsitzender von Rothschild Europe
Xavier Bertrand - Generalsekretär der UMP Partei Frankreich
Nils Daniel Carl Bildt - Aussenminister Schweden
Jan Arne Björklund - Bildungsminister, Parteivorsitzenden der Folkpartiet liberalerna Schweden
Christoph Blocher - ehemaliger Bundesrat und ehemaliger Parteichef der SVP
Alexandre Bompard - Journalist Radio Europe 1 Frankreich
Ana Botín - Tochter des Präsidenten der Banco de Santander Emilio Botín
Juan Luis Cebrián - Chef er PRISA Group of Media Spanien
W. Edmund Clark - Chef Toronto-Dominion Bank Kanada
Kenneth Harry Clarke - ex-Finanzminister Grossbritannien
Luc Coene - Chef der belgischen Nationalbank
George David - Präsident CocaCola Griechenland
Sir Richard Billing Dearlove - ex-Chef des britischen Geheimdienstes MI6
Anna Diamantopoulou - Parlamentsmitglied der PASOK Griechenland
Mario Draghi - Chef der italienischen Zentralbank
Anders Eldrup - Chef und Präsident von DONG Energy Dänemark
John Jacob Philip Elkann - Vizepräsident des Fiat-Konzerns
Thomas Enders - Chef Airbus
José Manuel Entrecanales - Chef des Baukonzerns Acciona Spanien
Isidro Fainé Casas - Präsident der Caixa Bank und SEAT Berater
Niall Ferguson - Professor für Wirtschaft an der Havard Business School
Timothy Franz Geithner - Finanzminister der USA
Dermot Gleeson - Berater der irischen Regierung und Geschäftsmann
Donald E. Graham - Chef der Washinton Post
Alfred Gusenbauer - ex-Bundeskanzler Österreich
Victor Halberstadt - Professor für Wirtschaftswissenschaften Uni Leiden
Ernst Hirsch Ballin - Justizminister der Niederlande
Richard Holbrooke - Sonderbeauftragter für Pakistan und Afghanistan für Obama
Jaap de Hoop Scheffer - NATO-Generalsekretär
James Logan Jones Jr. - Sicherheitsberater von Präsident Obama
Vernon Eulion Jordan - ehemaliger Sicherheitsberater von Präsident Clinton
Robert Kagan - US-Regierungsberater für Sicherheitspolitik, Terrorismus und den Balkan
Jyrki Katainen - Finanzminister Finnland
Henry Alfred Kissinger - ex-US-Sicherheitsberater und US-Aussenminister, Chef von alles
Mustafa Koç - Vorsitzender der Koç Holding der grösste türkische Mischkonzern
Roland Koch - hessischer Ministerpräsident
Sami Kohen - aussenpolitische Kolumnist der türkischen Zeitung Milliyet
Henry Kravis - Hudson Institute
Marie-Josee Kravis - Hudson Institute
Neelie Kroes - EU-Kommissar für Wettbewerb
Odysseas Kyriakopoulos - Präsident des Verbandes Griechischer Industrien
Manuela Ferreira Leite - Chefin der portugiesischen Sozialdemokraten PSD
Bernardino León - spanische Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten
Jessica Tuchman Mathews - Präsidentin der Carnegie Endowment for International Peace Denkfabrik
Philippe Maystadt - Präsident der Europäischen Investitionsbank (EIB)
Frank McKenna - Vizevorsitzender der TD Bank Financial Group
John Micklethwait - Wirtschaftsredakteur The Economist
Thierry Montbrial - President des l'Institut français des relations internationales
Mario Monti - Präsident der Wirtschaftsuniversität Luigi Bocconi
Miguel Ángel Moratinos - Aussenminister Spanien
Craig Mundie - Chefstratege Microsoft
Egil Myklebust - ex-Vorsitzender der SAS, Norsk Hydro ASA, Mitglied des Weltwirtschaftsrat für Nachhaltige Entwicklung
Matthias Nass - Stellvertretender Herausgeber "Die Zeit"
Denis Olivennes - Direktor Nouvel Observateur Frankreich
Frederic Oudea - Chef Societe General Bank Frankreich
Cem Özdemir - Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen
Tommaso Padoa-Schioppa - ex-Finanzminister Italien
Dimitris Papalexopoulos - Chef Titan Cement Company S.A. Griechenland
Jannos Papathanasiou - Wirtschafts- und Finanzminister Griechenland
Richard Perle - Sicherheitsberater unter George W. Bush, Hauptverantwortliche für den Irakkrieg
David Petraeus - US-Viersternegeneral, Kommandeur des US Central Command, zuständig für den Nahen Osten und Zentralasien
Manuel Pinho - Minister für Wirtschaft und Inovation Portugal
Robert Prichard - Chef der Zeitung Toronto Star Kanada
Romano Prodi - ex-Ministerpräsident Italien, ex-Präsident der Europäischen Kommission
Olli Rehn - EU-Erweiterungskommissar Finnland
Heather Reisman - Chefin Indigo Books & Music Inc Kanada
Eivind Reiten - Generaldirektor des Petroleumskonzerns Norsk Hydro
Michael Ringier - Verwaltungsratspräsident der Ringier Holding AG, grösster Verlag der Schweiz
David Rockefeller - Banker, Gründer der Council on Foreign Relations und Trilateralen Kommission, Capo di tutti Capi
Dennis B. Ross - Direktor des Washington Institute for Near East Policy Denkfabrik
Robert Edward Rubin - Finanzminister unter Clinton, Wirtschaftsberater von Obama
Alberto Ruiz-Gallardòn - Bürgermeister von Madrid
Suzan Sabancı Dinçer - Chefin der Akbank Türkei
Indira Samarasekera - Präsidentin der University of Alberta
Rudolf Scholten - Mitglied des Vorstandes Österreichische Kontrollbank AG
Jürgen Schrempp - ex-Vorstandsvorsitzender der DaimlerChrysler AG
Pedro Solbes Mira - ex-Wirtschafts- und Finanzminister Spanien
Sampatzi Saraz - türkischer Banker
Sanata Seketa - Kanada
Dominique Strauss-Kahn - Chef des Internationalen Währungsfonds
Lawrence Summers - ex-Chefökonom der Weltbank, ex-Finanzminister unter Clinton, Wirtschaftsberater von Obama
Peter Denis Sutherland - ex-EU-Wettbewerbskommissar, Vorsitzender von BP and Goldman Sachs International
Martin Taylor - ex-Chef der Barclays Bank, Vorsitzender von Syngenta, ex-Generalsekretär der Bilderberg Group
Peter Thiel - ex-Chef PayPal
Jean-Claude Trichet - Chef der Europäischen Zentralbank
Agan Ourgkout - Türkei
Matti Vanhanen - Premieminister Finnland
Daniel Vasella - Chef von Novartis
Jeroen van der Veer - Chef Royal Dutch Shell
Guy Verhofstadt - ehemaliger Premierminister Belgien
Paul Volcker - ehemaliger Fed Chef, Wirtschaftsberater von Barack Obama
Jacob Wallenberg - Bankier und Grossindustrieller Schweden
Marcus Wallenberg - Bankier und Grossindustrieller Schweden
Nout Wellink - Chef der niederländischen Zentralbank, Mitglied der Europäischen Zentralbank
Gerardus Johannes Wijers - Chef von AkzoNobel, ex-Wirtschaftsminister der Niederlande
Martin Wolf - Journalist der Financial Times
James David Wolfensohn - ehemaliger Präsident der Weltbank
Paul Wolfowitz - ex-Präsident der Weltbank, Berater von George W. Bush, und stellvertretender ex-Verteidigungsminister der USA, Ober-Neocon und Hauptverantwortlicher für den Irakkrieg
Fareed Zakaria - Chefredakteur von Newsweek International und politischer Kommentator bei ABC News, New York Times, Wall Street Journal, New Yorker und CNN
Robert Zoellick - Präsident der Weltbank

Dienstag, 12. Mai 2009

Frau von der Leyen stärkt deutsche Tradition

Zensur1

Wieder ein altes Bild das wieder aktuell wird.

Samstag, 9. Mai 2009

Wieder eine Sternstunde der Demokratie

Es gibt kein Mensch der Selbstgefäligkeit, Blödheit und Abgehobenheit auf so eine kreative Art kombiniert wie Wiefelspütz. Es hat zwar die nötigen 50 000 Unterschriften gegen die Internetzensur gegeben, aber der Bundestag pellt sich ein rohes Ei darauf und hält an der Zensur fest.

Donnerstag, 7. Mai 2009

Gelddrucken gegen Verschuldungskrise

Noch am Beginn der "Finanzkrise" bzw. Verschuldungs- und Inflationskrise wurde der relativ solide Kurs der Europäischen Zentralbank (EZB) in der Zins- und Geldmengenpolitik gelobt.

Nun schwenkt auch die EZB auf eine "Quantitative Lockerung" der Geld- und Zinspolitik ein. Die Notenpresse soll es also - allerdings gegen historische Erfahrung - richten.

EZB wirft die Geldpresse an

Lange hatten Kritiker der Notenbank vorgehalten, sie sei zu zaghaft. Nun will auch die EZB Anleihen aufkaufen. Die Bank of England tut es schon - und stockt ihr Aufkaufprogramm für die Papiere sogar noch auf.


Quelle: Financial Times Deutschland

Mittwoch, 6. Mai 2009

Demokratie wird in Deutschland abgeschafft

Es ist sowiso Quatsch Geld in der Schweiz zu bringen, oder Gold und Silber zu kaufen, im Junie ist sowiso das Aus für die Demokratie in Deutschland, oder so sieht es aus, laut Hartmut Bachmann in diesen Artikel auf Wahrheiten.org


Eiszeit: Der geplante Staatsstreich

4. Mai 2009 | Autor Hartmut Bachmann |

© Wahrheiten.org

Wenn das, was wir gleich besprechen wollen, Wirklichkeit wird, wofür vieles spricht, dann nutzt niemandem mehr ein Konto in der Schweiz, in Andorra oder in Singapore, ihm nutzt kein Schließfach mit kleinen Goldteilchen, denn in einer Diktatur wie vor 70 Jahren, wird er sein Kästchen dem lieben „Vater Staat“ zur Kontrolle öffnen müssen.

Mallorca ist dann auch unerreichbar, denn wer das Land verlassen will und darf, bestimmt dann auch Altvater Staat; genauer gesagt „Die Hierarchie“.

Donnerstag, 30. April 2009

Rainer Zufall

Auszug aus Liste der zugelassenen Parteien zur Europawahl.

Ein Auszug aus der Liste der zur Europawahl 2009 zugelassenen deutschen Parteien. Nur nach Anfangsbuchstaben oder etwa nach Altersdurchschnitt geordnet?

Samstag, 25. April 2009

Sturm im Wasserglas oder revolutionäre Stimmung?

Oder irgend etwas dazwischen?

Über taktische und echte Aufregung im Wahljahr 2009

DGB-Chef Michael Sommer warnt vor möglichen sozialen Unruhen, sieht in der derzeitigen Situation „ein Gebräu, das wirklich schwierig ist, wenn wir das nicht beherrschen.“ Die Rezession beträfe dieses mal nicht nur „Randbereiche der Gesellschaft, sondern auch die klassischen Kernbereiche der Arbeiter, Angestellten und den Mittelstand.“
Zur Situation in Deutschland in Zeiten der Verschuldungs- und Wirtschaftskrise äußerte sich nun auch Gesine Schwan (SPD), Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten:
Sie sprach sich dabei - ganz tagespolitisch - bei anhaltender Krise für ein "drittes Konjunkturprogramm" aus, etwas was von der Regierung derzeit nicht erwogen wird. Über die Stimmung im Land sagte Schwan unter anderem: „Ich kann mir vorstellen, dass in zwei bis drei Monaten die Wut der Menschen deutlich wachsen könnte.“ Sollte die Wirtschaft weiter in die Krise geraten könnte es soziale Verwerfungen geben. Konkrete Aufstandsszenarien nannte Schwan dabei jedoch nicht: „Wie weit das dann geht, lässt sich im Moment schwer vorhersagen.“
Unisono kritisierten die beiden Kanzlerkandidaten und derzeitigen Koalitionspartner Angela Merkel (CDU) und Frank (-Walter) Steinmeier (SPD) die Spekulationen bzw. Erörterungen von Schwan. Merkel bezeichnete diese als „völlig unverantwortlich“, Steinmeier warnte davor, soziale Unruhen herbeizureden.
Einen Schritt weiter ging noch der SPD-Bundestagsfraktions-Vorsitzende Peter Struck. Er wertete die Äußerungen Schwans als Defätismus: „Das untergräbt die Bemühungen der Bundesregierung, die ja gerade alles tut, um die tiefe Krise für die Menschen abzumildern.“

Kommentar:
Dass die derzeit Regierenden im Wahljahr keine "sozialen Unruhen" sehen möchten ist verständlich. Aber gerade die nervös wirkende Behauptung von taktischen Beschwichtigern, es sei "unverantwortlich", so etwas überhaupt zu sagen, könnte man schon fast als Eingeständnis werten, dass es tatsächlich zu solchen Unruhen kommen könnte.
Aber unabhängig davon, ob dies ein realistisches Szenario ist oder nicht. Es sachlich und ohne Hetze anzusprechen ist derzeit - auch in einem für die Herrschenden wichtigen Wahljahr - immer noch Meinungsfreiheit und keine Aufwiegelung zum "Volks-Aufstand".
Wäre auch seltsam, wenn vorher alles in Ordnung gewesen wäre und nun, kaum dass eine Bundespräsidenschafts-Kandidatin etwas sagt, schon die ersten Barrikaden gebaut würden.

Nervosität, Hektik und gegenseitige Vorwürfe werden wohl das Wahljahr 2009 bestimmen.

Donnerstag, 23. April 2009

Die Glühbirne

Glhbirne

Glühbirne: Der warme Schein aus den Abendrot der Freiheit

Südafrika, WM-Land 2010, wählt

In Südafrika fand am Mittwoch, den 22.04.2009 die vierte Parlamentswahl seit dem Ende der Apartheid statt. Rund 23 Millionen der etwa 48,8 Millionen Südafrikaner waren wahlberechtigt. Dass es erst zur vierten Wahl innerhalb von rund 15 Jahren kommt spricht für eine gewisse Stabilität des politischen Systems in Südafrika. Seit der ersten demokratischen Wahl im April 1994 regiert die Partei des bekannten ehemaligen Apartheidgegners Nelson Mandela, der "African National Congress (ANC)", mit starken absoluten Mehrheiten. Gleichzeitig mehrte sich in den vergangenen Jahren die Kritik an der zu unkontrollierten Alleinherrschaft des ANC und an einer befürchteten Verfilzung von Partei und Staat. Unter anderem wegen Korruptionsvorwürfen innerhalb des ANC und aus Protest gegen das erzwungene Abdanken des (nach Mandela) zweiten Staatspräsidenten Thabo Mbeki (ANC) durch die eigene Partei spaltete sich im November 2008 eine neue Partei namens "Congress of the people (COPE)" vom ANC ab.
Bei der jetzigen Wahl wird mit Spannung erwartet, ob der ANC seine starke Zwei-Drittel-Mehrheit in der Nationalversammlung in Kapstadt halten kann oder ob es zu einer Teilung bzw. Differenzierung der Machtverhältnisse kommt.
Trotz der Querelen innerhalb des ANC und den ungeklärten Korruptionsvorwüfen gegen deren neuen Präsidentschaftskandidaten und Parteivorsitzenden Jacob Zuma, wird mit einem deutlichen Wahlsieg des ANC, der immer noch das Vertrauen vieler, vor allem schwarzer Wähler genießt, gerechnet. Die Anhänger des ANC hoffen, dass die Abspaltung einer neuen "schwarzen" Partei der Dominanz des ANC keinen Abbruch tuen möge. Kritiker einer (zu) starken Machtkonzentration einer Partei wiederum hoffen auf eine "neue Demokratisierung" durch ein nicht mehr einseitig - und derzeit noch teilweise von Hautfarben und alter Geschichte - geprägtes Parteiensystem.

Ein Jahr vor der voraussichtlichen Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika entscheidet das Land der Potenziale und Probleme nun, wie es politisch weitergehen soll.

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