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Freitag, 5. Juni 2009

Merkel soll mal Guantanamo besuchen

Voller Doppelmoral und heuchlerisch ist für mich das heutige Besuchtsprogramm von Obama. Der Präsident hat doch seine eigenen Gefangenenlager und geheimen Foltergefängnisse wo Menschen misshandelt werden und sterben, die seit acht Jahren in Betrieb sind. Von mir aus kann Obama Buchenwald besuchen und aus der Geschichte die vor bald 70 Jahren passierte lernen, aber dann soll Merkel umgekehrt nach Guantanamo gehen, sich die unmenschlichen Zustände der Insassen von HEUTE!!! dort ansehen und die sofortige Freilassung und Schliessung fordern. Es ist doch absurd und ein Hohn sich ein ehemaliges KZ anzuschauen, den Opfern zu gedenken, wenn im gleichen Augenblick man selber ein KZ jetzt und heute betreibt.

guantanamo

Ausserdem, wenn Obama schon in Dresden ist, wo ist das Gedenken an die alliierten Bombenangriffe auf die Stadt von Februar 1945, bei dem mindestens 25'000 wehrlose Zivilisten ermordet wurden?

Geposted von Freeman um 09:26

Der Artikel ist ursprünglich auf Alles Schall und Rauch zu lesen.

Freeman bringt es hier auf ein Punkt, da brauch man nichts mehr hinzu fügen.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Wählen oder nicht?

Ich persönlich bin auch fürs Wählen. Es macht mir Spaß und ich habe zumindest eine Stimme abgegeben im Haufen der Millionen Stimmen bei einer großen Wahl.

Es gibt auch andere Ansichten, die auch ihre Berechtigung haben:

Wahlempfehlung Piratenpartei

Bei der Europawahl hatte ich mich darauf gefreut für die Libertas zu wählen, endlich eine Partei die ich ohne Gewissensprobleme wählen könnte. Daraus wurde nichts. Statt dessen sollte es die AUF sein, mit Eva Hermann, ich respektiere den Mut dieser Frau, aber nicht ihre Überzeugung, Kinder als eine Behinderung ein zu stufen, für die die Betroffenen entschädigt werden sollen, nicht mein Ding . Eine Partei mit "Umwelt" im Namen ist sowiso suspekt.

Dann war da noch die Piraten Partei, diese Partei überzeugt mit ihr Engagement, für ein Zensurfreies Internet, für die Ächtung von Uranwaffen und auch dafür das die Bürger Europas selber entscheiden dürfen ob sie eine Verfassung annehmen oder nicht.

Leider hat auch die Piratenpartei ihr Umwelt Scheiß. Nicht direkt CO2 Hysterie, aber trotzdem, Subventionen für nutzlose Solarenergie, Subvention für öffentliche Verkehrsmittel, der normale Wahnsinn der von den 68er verblödeten Generation.

Wenigstens ist der Ökowahn nicht unter den Kernpunkten dieser Partei, es ist ein kleiner Trost das sie wahrscheinlich, wenn die Finanzkrise wirklich zu schlägt und Armut verursacht, diesen Quatsch fallen lassen können.

Wählen werde ich sie, vielleicht scheitert ja die CSU im Europarlament an der 5% Hürde. Nicht wählen hat darauf kein Einfluß, etwas anderes Wählen führt zum Ziel.

Mittwoch, 3. Juni 2009

Revoluzzer habens heute (nicht) leicht

Jan Fleischhauer, Journalist beim SPIEGEL, hat ein Buch geschrieben. "Unter Linken" heißt das Werk, dass der Autor, der in "linken Milieus" groß wurde, als Outing als "Konservativer" versteht und die Schwierigkeiten, die man bei einer solchen Sozialisation mit dieser Neigung hat.

Fleischhauer, der weiterhin für den SPIEGEL schreibt und Interviews führt ist seither selbst immer wieder in Interviews zu sehen. Einige Medien sehen ihn als "Shooting-Star" unter den "nicht-linken Autoren". Eine Kategorie, die heutzutage überschaubar scheint, aber die es trotz anderslautender Klischees immer noch gibt. Das Buch habe ich noch nicht gelesen. Es könnte witzig sein, Klischees und Spießigkeit beschreiben und anschaulich machen, und alte Vorurteile hinterfragen.
Den Autoren stilisiert man derzeit schon zum "Rebellen", weil er bekennt "nicht links" zu sein, obwohl er links aufgewachsen ist und sich dann auch noch als "konservativ" bezeichnet. Das spricht noch nicht für den Autoren, aber auch nicht gegen ihn. Aber dafür, dass es in 'Schland inzwischen höchst ungewöhnlich zu sein scheint, "konservativ" zu sein und das auch noch offen zuzugeben.

Zum Hype um Rebellen, die vielleicht gar keine sein wollen, noch ein Paar Sätze:
Ein Shooting-Star ist Jan Fleischhauer vielleicht, weil er gefühlt als erster nach etwa 40 Jahren gesagt hat, er sei "konservativ" und bewusst "nicht links". Und das auch noch im eher links-bürgerlichen SPIEGEL.
Man kann das Verdienst nennen, oder auch Ehrlichkeit. Koketterie war vermutlich auch dabei. Seit diesem "Outing" ist Herr F. selbst Interview-Antworter - mal auf der anderen Seite des Gesprächs - und wird von den Medien als "Rebell" und "Exot" gesehen. Das ist er vermutlich sogar. Aber er kennt das Mediengeschäft und sonnt sich daher, wohl wissend, was er sagen muss, um "ungewöhnlich" und damit berichtenswert zu sein.
Ob er es wirklich ist, ist eine andere Frage.

Montag, 1. Juni 2009

Lustig, aber wahr

Wie viel staatliche bzw. von den Steuerzahlern finanzierte Interventions-Hilfe würde Ihrem maroden oder marktwirtschaftlich nicht mehr haltbaren Unternehmen zustehen?

Berechnen Sie es mit dem "Staatshilfe-Rechner".

Freitag, 29. Mai 2009

Europawahl am 7. Juni 2009

Bei der anstehenden Wahl zum Europa-Parlament (welches unter immensen Kosten abwechselnd in Brüssel und Straßburg tagt) gibt es für den Wähler einige Partei-Alternativen zur Auswahl. Insgesamt 32 Parteien und Listen konnten die erforderlichen Kriterien zur Wahlzulassung erfüllen.

Die Wahl-Alternativen zu den etablierten Parteien (den 5 Bundestagsparteien) sind dieses Mal:

In der staatssozialistisch-"kommunistischen" Richtung:
Deutsche Kommunistische Partei (DKP); Partei für Soziale Gleichheit (PSG).

Christliche Parteien verschiedener Richtungen:
Partei Bibeltreuer Christen (PBC); Partei für Arbeit, Umwelt und Familie (AUF); Christliche Mitte (CM).

Senioren-Parteien:
Die Grauen - Generationspartei; Rentnerinnen und Rentner Partei (RRP); Rentner-Partei-Deutschland (RENTNER);

Nationalkonservative Parteien: Die Republikaner (REP).

Spirituelle Parteien: Die Violetten - für spirituelle Politik.

Nationalistische Parteien: Deutsche Volksunion (DVU).

Gegen Internetzensur steht die Piratenpartei, die am ehesten als "links-liberal" zu bezeichnen ist. Die junge Partei ist besonders im Cyberspace aktiv.

Weiters gibt es noch u.a. die linksdemokratische "Europa - Demokratie - Esperanto (EDE)", die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) als links-bürgerliche Alternative zu den Establishment-Grünen und "Mensch Umwelt Tierschutz (Die Tierschutzpartei)".

Die komplette Liste der 32 zugelassenen Parteien zur Europawahl finden Sie u.a. hier, beim Bundeswahlleiter.

Mittwoch, 27. Mai 2009

...

EU-Vote
Wen würden Sie bei der "Europawahl" am Ehesten wählen?

Nicolas Sarkozy
Tierschutzpartei
Partei Bibeltreuer Christen (PBC)
Arbeit, Umwelt, Familie (AUF)
Republikaner (REP)
Rentnerpartei
Deutsche Volksunion (DVU)
Die Violetten
Eine andere Partei

  Resultate

Seba96, 09:47h.

Samstag, 23. Mai 2009

Du bist Terrorist

Donnerstag, 21. Mai 2009

"Verteidigungsbereitschaft"

Bereitschaft
Würden Sie für die Bundeswehr im Rahmen eines NATO-Einsatzes als Soldat oder Helfer in ein Kriegsgebiet gehen?

Ja, Verteidigung muss sein
Nein, die Kriege der NATO will ich nicht
Vielleicht, kommt auf den Anlass an

  Resultate

Seba96, 15:58h.

Demokratie neu interpretiert


...

60 Abgeordnete, ein Mandat
Aus ganz anderen Gründen kontroversiell sind die Wahlversprechen der ungarischen Partei für Internationale Demokratie (IDE). Sie wirbt damit, ihre Wähler höchstpersönlich als Vertreter nach Brüssel und Straßburg zu schicken. "Wollen Sie einen Monat lang Spaß in Brüssel haben und dabei einen sechsstelligen Betrag verdienen?", wird in den Broschüren gefragt.

Schafft es die IDE ins EU-Parlament, will sie monatlich eine andere Person zum Abgeordneten machen. Insgesamt geht es um 60 Personen, da die Legislaturperiode bis zu nächsten EU-Wahl exakt fünf Jahre dauert. Interessenten mussten sich im Vorfeld bei der Partei registrieren und wurden per Los auf die Wahlliste gesetzt. Nach einem Monat tritt, so der Plan, der aktuelle Mandatar zurück, die nächste Person auf der Liste rückt nach.


Quelle: orf.at

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